Silikone in Shampoos Bodylotions und Co. flüssigkeit über Hand mit rosa Nägeln vor pinkem Hindergrund

Silikone in Shampoos, Bodylotions, Gesichtscremes und Co.

Man hört es immer wieder einmal, dass diese schädlichen Silikone gerne verwendet werden. Die Haut strahlt wunderbar gesund und auch dein Haar glänz wunderschön. Doch das trügt der Schein. Nimm dir ein paar Minuten Zeit, dann wirst du merken, wie heimtückisch diese Silikone eigentlich sind und weshalb sie dir und deinem Körper schaden.

Schädliche Silikone in deinen Kosmetikprodukten

Viele Hersteller verwenden die Silikone in ihren Kosmetikartikeln, um günstig ein scheinbar schönes Ergebnis zu erzielen. Leider sieht deine Haut oder dein Haar zwar von aussen schön aus, allerdings ist die meist nur der Fall, da sich eine kleinste Schicht Plastik über dein Haar oder deine Haut legt und dies wunderbar glänzt, während dein Haar oder deine Haut darunter vertrocknet. Deine Haut oder Haar kann durch die Silikonschicht (Plastikschicht) gar keine pflegenden Produkte mehr aufnehmen, da das Silikon es nicht durch lässt. Durch den Wechsel auf silikonfreie Produkte kannst du deine Haut und Haar wieder richtig pflegen mit spürbarem Effekt. Der Wechsel dauert allerdings etwas, bis das Silikon sich ab- bzw. rausgewaschen hat. Rechne mit ca. 3 Monaten, bis dein Silikon sicherlich aus den Haaren verschwunden ist. Je nach dem wie silikonhaltig dein vorher benutztes Produkt war. Deine Kopfhaut, dein Haar und generell auch deine normale Haut werden sich vermutlich zunächst währen dem Wechsel etwas komisch und trocken anfühlen, da sie zu lange keine richtige Pflege mehr bekommen haben, da die Silikonschicht dies verhindert hat. Lass deinem Körper etwas Zeit und pflege ihn mit den wirklich nährenden Produkten, dann wirst du schnell einen Unterschied spüren und dein Körper wird es dir danken!

Das sind die häufigsten Silikone in deinem Shampoo, Bodylotion, Gesichtscreme etc.

Leider schreiben Hersteller bei den Inhaltsstoffen oft nur die chemischen Beschreibungen drauf, weshalb wir oftmals gar nicht merken, was da in unseren täglich genutzten Kosmetikprodukten eigentlich alles drin ist.

Auf folgende Wörter kannst du bei der Inhaltsstoffe-Beschreibung deiner Kosmetikprodukte achten, damit du Silikone (schwer abbaubares Mikroplastik) vermeidest:

  • … cone (sämtliche Dimenticone, Cyclomethicone etc.)
  • …. conol (Dimenthiconol etc.)
  • … oxane (Polysiloxane, Cyclopentasiloxane etc.)
  • … glyco
  • Trideceth-12, Hydroxylpropyl und Silicone Quaternium-22, Carbomer, C10-30 Alkyl, Acrylate Crosspolymer, Acrylates etc.

Hormonell wirksame Stoffe in deinen Kosmetikprodukten

Folgende zwei Inhaltsstoffe werden auch gerne verwendet in Bodylotions, Gesichtscremes, Handcremes etc., welche hormonell wirksam sind.

  • Methylparabene: Können hormonelle Störungen wie Veränderungen der Geschlechtsorgane verursachen.
  • Propylparabene: Können hormonelle Störungen wie Rückgang der Spermienqualität verursachen.

Vegan und frei von Tierversuchen heisst nicht gesund

Es gibt Hersteller, welche auf tierische Produkte oder Tierversuche verzichten, was auch durchaus lobenswert ist. Leider gibt es auch darunter schwarze Schafe. Nicht alle Produkte dieser Hersteller sind auch frei von Silikonen oder hormonell wirksamen Stoffen. Leider sind auch in den berühmtesten Marken, welche für Gesundheit und Umweltschutz stehen Produkte vertreten, welche sehr ungesund sind. Du solltest dich immer darauf achten, was in den Produkten enthalten ist. Denn diese chemischen, schädlichen Stoffe sind oftmals leider auch vegan und frei von Tierversuchen. Lass dich nicht mehr von der Werbung oder vermeidlich gesunden Verpackungen täuschen. Du weisst es nun besser und achtest dich darauf, was genau enthalten ist. Auch bei Deos, kann es trotz den 0% Aluminiumsalzen genügen andere schädliche Stoffe enthalten. Also: Augen auf!

Vereinfachung zur Erkennung von silikonhaltigen und schädlichen Inhaltsstoffen

Die Webseite und App “Code Check” macht einem das Leben deutlich einfacher. Ich bin bei meiner Recherche auf diese App gestossen und nutze sie selbst sehr gerne. Deshalb möchte ich sie euch gerne weiterempfehlen (Und nein, es ist keine bezahlte Werbung, ich teile diese App aus purer Begeisterung).

Vorteile von CodeCheck:

  • Du kannst die Produkte kinderleicht mit dem Smartphone einscannen
  • Die App ist kostenlos
  • Du kannst dich auf Basis von wissenschaftlichen Quellen darüber informieren, was in deiner Kosmetik und in Lebensmittel drin steckt.
  • Du kannst auf gesündere und nachhaltigere Produkt umsteigen
  • Die App macht die die schwer verständlichen chemischen Ausdrücke verständlich.
  • Die App gibt dir eine Einschätzung, wie bedenklich diese Inhaltsstoffe sind, wieso sie bedenklich sind und weshalb die Hersteller sie verwenden.
  • Du kannst dir so also immer selbst ein Bild darüber machen, ob diese (für den Normalo schwer einschätzbaren, chemisch bezeichneten) Inhaltsstoffe für dich schlimm sind, oder nicht.

Hier erhälst du weitere Informationen zur App: https://codecheck-app.com/de/

Achte auf dich und deinen Körper

Du solltest dir und deinem Körper acht geben. Und gerade, weil du auf dich achtest und dich gerne pflegst, kommst du wahrscheinlich auch mit diesen schädlichen Inhaltsstoffen in Kontakt. Ich war richtig genervt, als ich selbst feststellte, was ich da meinem Körper zuführte, währenddessen ich mir eigentlich etwas Gutes tun wollte. Zudem war ich schockiert, welche teuren, ach so “gesunden” und weltbekannten Marken diese schädlichen Stoffe verwenden. Ich werde nun in Zukunft darauf achten, welche Bodylotion, Gesichtscreme, Shampoo, Conditioner, Haarmasken etc. ich verwende. Die heimischen Drogerien können einem da recht gut beraten, zudem kosten die Produkte nicht viel mehr, als die teuren aus der Werbung. Mir kommt keine hormonell wirksame, mit schwer abbaubarem Plastik versehene, teure, marken Handcreme mehr ins Haus und erst recht nicht auf meine Haut oder mein Haar. Du musst nicht zwingend Drogierie Produkte kaufen, es gibt auch sehr günstige silikonfreie Produkte aus dem Supermarkt. Viele Hersteller schreiben es nun auch gross auf die Vorderseite der Verpackung, dass ihr Produkt frei von Silikonen und Parabenen ist, da das Thema bereits ziemlich verbreitet ist. Versuche doch alternativ einmal die natürliche Olivenöl Haarmaske zum selbermachen von Bloggie für gesünderes und gepflegteres Haar.

2 Kommentare

  1. Veröffentlich von Carole Ruppeiner am 4. Mai 2020 um 11:33

    krass!

    • Veröffentlich von Maxime Ruppeiner am 4. Mai 2020 um 14:04

      Vielen Dank für deinen Kommentar. Ich hoffe, dass ich dir helfen konnte mit meinem Beitrag! Liebe Grüsse Maxime

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